
Tiere um den Hof
Tiere gehören zu einem Hof
Da unseren Hof viel Natur umgibt und wir unsere Flächen seit mehr als 25 Jahren nicht mit Gift malträtieren, sondern durch Renaturierung Biotope schaffen, können wir immer mehr Tiere entdecken, die sich hier heimisch werden. In meiner Übersicht untergliedere ich die großen Wildtiere, die kleineren Säuger, die Vögel, Amphibien und Schmetterlinge. Vorher gibt es noch einen Blick auf die Weidetiere, die sich um den Hof bewegen und die Katzen, die bei uns wohnen.
Katzen
Wir waren schon immer mit Tieren eng verbunden. Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Als meine Frau und ich auf den Hof zogen brachten wir eine Katze mit. Auf dem Hof gab es aber auch schon eine Mutterkatze mit drei Kindern und die Mädels bekamen bald Junge. Zudem wanderten weitere Mutterkatzen zu und brachten ihre Jungen ob des guten Futters bei uns hier auf die Welt. Plötzlich hatten wir 14 Katzen, die zu uns eingezogen sind.



Die paar Bilder mögen genügen, denn die Erfahrungen mit unseren Katzen habe ich an anderer Stelle ausführlich dokumentiert. Darüber habe ich ein Buch geschrieben. Folgende Website gibt entsprechende Hinweise auf unser Zusammenleben mit den vielen Katzen und das Buch: Katzen Und Wir | Katzenmeute.info
Tiere in der Nachbarschaft
Wir selbst haben außer Katzen keine Tiere. Allerdings darf unsere Nachbarin, die einen Bauernhof betreibt, ihre Tiere auf unseren Weiden grasen lassen.
Vor unserem Hof grasten viele Jahre Anka und Ulli, ein Pferd und ein Pony, die sehr eng miteinander verbunden waren.


Die Kuhherde der Nachbarin hatten wir mal nah am Hof und konnten uns vor Mücken nicht mehr retten. Jetzt grast sie auf der Nachbarwiese und weit vom Hof entfernt auf unserer Wiese im Tal.



Den Stier will ich hier mal besonders hervorheben. Wir wunderten uns, weshalb die schwere Betonplatte auf unserem Brunnen, die von keinem Menschen allein abgehoben werden kann, ständig neben dem Brunnen lag. Das war er. Wir mussten den Brunnen einzäunen.


Viel friedlicher sind die 11 und manchmal mehr Schafe der Nachbarin, die überall auf unseren großen Flächen um den Hof weiden dürfen. Sie bekommen auch mal Grünzeug aus der Küche und Früchte von den Bäumen ab. Und deshalb laufen sie auch gerne auf einen zu und mit einem mit.



2002 bekamen wir auch Besuch von einem Hängebauchschwein. Es war bei der Nachbarin ausgerissen und erkundete die Umgebung. Es war ein außerordentlich freundlicher und zutraulicher Zeitgenosse.


Auf dem Land der Nachbarn gegenüber der Straße steht ein ganz anderer Geselle. Man hört ihn beständig rufen, was uns nicht stört, aber was ich als Zeichen deute, dass er gerne Kontakt zu Artgenossen oder zumindest anderen Lebewesen haben möchte. Früher war da noch eine schöne Ziege, jetzt bewegen sich da noch ein paar Schafe. Aber ich glaube, dass er sich einsam fühlt und lieber Gesellschaft von einem anderen Esel oder zumindest Pferd hätte.

Große Wildtiere
Im Winter sehen wir Tiere aus dem Wald oft direkt vor unseren Fenstern. Rehe holen sich die gut konservierten Äpfel aus dem Schnee. Und sie werden dabei auch interessiert beobachtet.



Es entstehen im Winter sehr schöne Bilder wie z.B. von dem Rehpärchen, das eng verbunden erste Knospen von einem Baum abknabbert. Oder das Bild von einem Rehbock, der neben einer Amsel mit Blick in die Kamera seine Notdurft verrichtet.


Vielleicht war diese Rehkuh trächtig oder krank. Sie lag über einen Tag ganz nah am Hof. Ich durfte nah an sie heran. Danach war sie wieder verschwunden.
Füchse sind nicht nur nachts unterwegs. Sie laufen auch schon mal am Tag vor dem Fenster vorbei oder kommen auf die Terrasse. Richtig scheu sind sie dabei nicht. Sie kennen uns. Einer hat mich mal lange aus ca. 30 Meter Entfernung bei der Gartenarbeit beobachtet. In jedem Fall holen sie sich gerne Nahrung aus dem Bioabfall und Vogelfutter.



Auch Wildschweine kommen sehr nahe an den Hof. Ich habe kein Bild von Wildschweinen fotografieren können, allerdings viele Dokumente von Flächen, die sie umgegraben haben. Gesehen habe ich in 25 Jahren mal zwei Bachen mit ihren Frischlingen im Wald und einmal einen Eber am Hang.


Kleinere Säugetiere
Eichhörnchen
Eichhörnchen lassen sich gut dokumentieren. Sie klettern vor allem im Herbst auf unserem Nussbaum, aber sie kommen auch im Sommer sehr nah an uns heran.




Allerdings klettern sie auch in den ersten Stock des Haupthauses. Ich habe erlebt, wie unser Kater Bela fast aus dem Fenster gefallen wäre, weil er da ein Eichhörnchen entdeckte.

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Igel
Auch Igel umkreisen das Haus. Sie kommen auch schon mal ins Haus, was dann bei den Katzen schon etwas Befremden auslöst. Aber sie kennen sich offensichtlich und nehmen ansonsten wenig Notiz voneinander. Selten hat man das Glück einen Igel mit einer Maus als Mahlzeit aufzunehmen.




Marder
Von Mäusen, die von unseren Katzen mit in die Wohnung gebracht werden, soll hier nicht die Rede sein. Auch nicht von Spitzmäusen, die ich selbst einfangen und nach draußen tragen muss, weil die Katzenfutter mögen und keine Angst vor den Katzen zu haben brauchen. Ich konzentriere mich hier auf die etwas weniger bekannten Nager, die bei Besuchern manchmal erheblichen Schaden am Auto anrichten. Unsere ihnen schon bekannten Fahrzeuge lassen sie ja in Ruhe.

Leider ist es schwer, von ihnen gute Fotos zu bekommen, weil sie sich am Tag selten beobachten lassen. Klar rennt schon mal eine Meute von Jungmardern an mir laut schreiend am Tag vorbei, aber so schnell habe ich keine Kamera und kein Handy parat, um sie festzuhalten. In der Nacht höre ich einen manchmal sogar vor meinem Arbeitszimmer und sehe ihn am Fenster, denn sie können auch in den ersten Stock und aufs Dach klettern. Sie am Tag zu fotografieren, habe ich noch nicht geschafft. Ich dokumentiere hier Bilder von Mardern, die von der Nachtbildkamera eingefangen wurden.
Waschbären
Waschbären dagegen zeigen sich auch am Tage. Sie holen sich Essen aus dem Bioabfall und Vogelfutter auf dem Baum, aber sie kommen auch ins Haus und tragen ganze Beutel von Vogelfutter davon. Nichts ist vor ihnen sicher.

Naiv, wie ich war, freute ich mich vor vielen Jahren über die niedlichen Gesellen. Den ersten bewussten Kontakt hatte ich mit ihnen als ein Waschbärjunges aus seinem Kinderquartier in unserem Pferdestall gefallen war. Ich hörte ein Plumpsen und sah danach ein kleines Wesen, wie es an der Dachrinnen wieder nach oben kletterte. Erst da sah ich dann im ungenutzten und unrenovierten Pferdestall nach und sah drei kleine Waschbären auf einem Balken sitzen.

Um meine Katzen machte ich mir damals noch keine Sorgen, denn Waschbären und Katzen ignorieren sich, wie das Bild dokumentiert. Nach dem abgebissenen Ohr von meiner Jule, das eindeutig auf einen Biss eines kleinen Waschbären hinweist, denke ich heute anders.
Ich komme auf die Waschbären ganz am Schluss dieser Rubrik noch zurück.

Vögel
Unseren Hof überfliegen Vögel wie der Roten Milan, der Graureiher oder der Sperber, die nur selten auf dem Hof zu sehen sind.




Ein Glücksfall ist das Bild von drei Enten im Formationsflug über unseren großen Teich. Da wir zwei Teiche haben, landen sie dort oft und manchmal brüten sie sogar darauf.

Wir renaturieren unser Land und es entstehen dadurch neue Biotope. Wir füttern Vögel ganzjährig. Deshalb hat nicht nur die Menge der Vögel, die wir sehen, bei uns zugenommen, sondern wir sehen und hören Arten, die zuvor nicht bei uns waren.
Zunächst suche ich alle Vögel zu dokumentieren, die sich um uns herum aufhalten. Und deshalb zeige ich jetzt nur Bilder, die ich aus dem Schlafzimmerfenster unseres Wohnhauses aufgenommen habe.
Dabei sehen wir ein ganz selten zu beobachtendes Geschehen: Ein Sperber hat sich einen Sperling direkt vor unseren Augen gegriffen.
Nachfolgend will ich lieber friedvolle Bilder von der Vielfalt der Vögel zeigen, die sich hier einfinden.

Meine Lieblinge bei den großen Vögeln sind der Eichelhäher, der Kernbeißer, der Buntspecht...



... der Star, der Grünspecht, aber insbesondere die Amsel. (Von einer Kontaktaufnahme der besonderen Art durch Amseleltern wird an anderer Stelle berichtet.)



Aber eigentlich mag ich sie alle! Die unscheinbaren Arten, die täglich zu Hauf auffliegen, wenn man sich der Terrasse nähert, wie die Meisen, Blaumeisen, Sperlinge und Kleiber...



...und die auf unsere Terrasse seltener kommenden wie die Ringeltauben und Elstern...



...und dann auch wieder die besonders schönen wie das Rotkehlchen, das sich sonst mehr im Innenhof aufhält und die kleinen Schwanzmeisen...




...die Goldammer, der Grünfink und der als stark gefährdet eingestufte Grauspecht.



Die Differenz zwischen den gesehenen Exemplaren und den fotografierten ist auch nach den vielen Jahren groß. Meine Vogel-App ordnet noch viel mehr Stimmen als gesichert zu. Auch wenn ich weiß, dass sie hier sind, bekomme ich sie nicht einfach vor die Kamera.
So weiß ich gesichert, dass sich der Pirol, der Buchfink, die Mönchsgrasmücke, das Sommergoldhähnchen, der Zilpzap, der Gimpel, der Zaunkönig, der Wald- und der Gartenbaumläufer und viele andere hier aufhalten, aber ich habe halt noch kein Bild von ihnen aufnehmen können. Ich bleibe dran.
Mit der Anlage des großen Teichs kommen auch große Wasservögel. Als Erstes entdeckte ich am Teich den Graureiher, der sich offensichtlich an den Gründlingen und Moderlieschen bedient. Er ist immer mal wieder anzutreffen.



Erst dachte ich, dass es ein Albino sei, als ich einen "Graureiher" an einem Tag im März in schneeweiß bei uns am Teich sah. Nach entsprechender Recherche stellte ich fest, dass da ein Silberreiher bei uns gelandet war. Diese Art zieht vor dem Winter in den Süden und im Frühjahr wieder nach Norden. Dabei müssen Zwischenstationen zur Essensaufnahme eingelegt werden.
Das ist wie bei den Störchen. Offensichtlich bilden wir ab und zu so eine Zwischenstation. Ende August 2025 erlebten wir das Highlight, dass sich neun Störche bei uns sammelten.




Einer saß auf dem Torhaus und drei saßen auf der Scheune. Damit nicht genug. Die Nachbarin machte uns darauf aufmerksam, dass vor unserem Hof noch weitere zugeflogen sind. Da saßen dann auch noch fünf. Am Teich hinten hörte ich dann in der Dämmerung auch noch Klappern. Da hat sich noch jemand eine Abendmahlzeit geholt.
Bleiben wir am Teich. Die folgenden harmonischen Bilder zeigen Entenpärchen, die sich hier finden. Aber manchmal sind auch zu viele Erpel für eine Entendame auf dem Teich. Dann gibt es schon mal Streit unter den Erpeln, wie das dritte Bild zeigt.



Wenn alles gut geht, dann akzeptiert die Henne das Nest, das ich vorbereitet habe oder sucht sich ein eigenes zusammen. Und wenn weiter alles gut geht, dass schwimmt sie bald mit ihren Küken auf dem Teich.



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Das können drei Küken sein, aber auch mehr. Wir hatten 2007 eine Mutter mit neun Jungen. Von einem Tag auf den anderen fehlte die Mutter, aber die Kleinen kamen jeden Abend auf den Teich und übernachteten auf einer unserer Kunstfiguren. Allerdings wurden sie von Tag zu Tag weniger. Keine Ahnung, wer sie dezimierte: der Fuchs oder auch schon Waschbären?


Wenn wir von Enten sprechen, dann meinen wir selbstverständlich in unseren Gefilden Stockenten. Eines Tages musste ich aber entdecken, dass da eine Ente auf dem Teich war, die anders aussah. Ich fand heraus, dass es eine Reiherente war.

Wir können es noch so gut meinen und gute Bedingungen zu schaffen versuchen, eine Garantie für gelingende Aufzuchten ist das nicht. Die Natur ist komplex und auch an einigen Stellen gestört. Wir können nur beobachten und weiter zu unterstützen versuchen.
Nach Brutstellen suchen wir nicht. Wir wollen die Vögel nicht stören. Aber manchmal entdeckt man sie halt ohne es zu wollen. Und manchmal nisten sie ja auch innerhalb der Gemäuer. In den Stallungen, wo sie ein und ausfliegen können, ist das prima. Aber als wir im Sommer alle Türen über eine lange Zeit offen ließen, hat ein Rotkehlchen versucht in unsere Wohnung zu bauen (viertes Bild). Ich habe das Nest an einen besseren Ort verfrachtet, denn wir mussten irgendwann mal zusperren und dann wäre die Kinderversorgung fehlgeschlagen.




Manche Orte in unseren weitverzweigten Stallungen bleiben auch lange Zeit unbeobachtet. Und da nistet sich dann auch mal ein ganz fremder Gast ein. So haben wir festgestellt, dass ein Waldkauz sein Quartier in unserer Scheune bezogen hatte. Bauarbeiten haben ihn dann vertrieben. Ich hatte das Glück, dass er nicht gleich in den Wald gewandert ist, sondern nur in einen Baum und so konnte ich - müde, wie er war - fotografieren.


Seit die Vogelpopulation zunimmt gibt einige spannende Erlebnisse, die sich mit ihren Besuchen verbinden.


Eine Hundertschaft Stare fällt regelmäßig jedes Jahr über unseren früh Früchte tragenden, vielleicht mehr als 100-jährigen und mehrfach gestützten Kirschbaum her und sie frisst ihn an einem Tag leer, danach manchmal auch noch die Futterstellen am Haus. Ein unglaubliches Schauspiel!

In meinem Arbeitszimmer hörte ich schon vor Jahren ein Klopfen an der Fassade bis ich entdeckte, dass der Buntspecht die Holzverkleidung durchpickt, das Dämmmaterial dahinter zum Teil hinauswirft und sich da offensichtlich ein Nest baut. Zwischenzeitlich sind es aber schon drei solcher Einbauten. Und beim letzten Klopfen im Jahr 2024 entdeckte ich, dass jetzt auch der Grünspecht dabei war, es dem Buntspecht gleichzutun.
Jedoch verbindet uns ein viel gravierenderes Erlebnis mit unseren Amseln. Sie kreisten an einem Frühlingstag über uns laut schreiend und es wurde zunehmend klar, dass sie uns auf etwas aufmerksam machen wollten. Wir gingen also mit und sie zeigten uns, dass eines ihrer Jungen aus dem Nest gefallen war. Sie holten uns um Hilfe! Wir setzen das Junge ohne es direkt zu berühren in einen ausgepolsterten Behälter und hängten ihn in einen Baum. Sie nahmen sofort Kontakt zu ihm auf, aber es war nicht mehr zu retten.



Um nicht so bitter mit einer misslungenen Rettungsaktion zu schließen, zeige ich gelungene Rettungsaktionen von kleinen Schwalben, einem jungen Rotschwänzchen und einem Sperling, der bei uns auf dem Esstisch gelandet ist.


Für mich stecken in diesen Erfahrungen extrem positive Aspekte. Ist es nicht erfreulich, dass so fremde Wesen wie Vögel Kontakt zu uns aufnehmen, uns als Lebewesen, mit denen man kommunizieren kann, erkennen? Für mich ist das ein zusätzlicher Hinweis, noch viel sorgsamer mit der Natur und den Tieren umzugehen.
Fledermäuse
Laut Wikipedia sind Fledermäuse (Microchiroptera) eine Säugetiergruppe, die – zusammen mit den Flughunden (Megachiroptera) – die Ordnung der Fledertiere (Chiroptera) bilden. Sie sind somit die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können.
In unserer Scheune nisten einige davon. Das merkt man nur, wenn man in der Dämmerung oder bei Nacht in die Scheune geht und Schatten in einer atemberaubenden Geschwindigkeit an einem vorbeihuschen. Fotos lassen sich davon nicht machen. Deshalb sind leider meine einzigen Fotos von einer toten Fledermaus, die von einer unserer Katzen in die Wohnung gebracht wurde. Um welche Art es sich dabei handelt (siehe Heimische Fledermäuse: Alle Arten im Porträt - NABU), kann ich nicht bestimmen.


Reptilien und Amphibien
Durch den bereits vorgestellten Steinbruch und die diversen Biotope dort und später auch bei uns sowie den von uns geschaffenen Teich siedelten sich bei uns Reptilien und Amphibien an.
Eidechsen und Molche
Eidechsen nahmen wir erst wahr, weil unsere Katzen im Frühjahr welche anschleppten. Das war für sie keine Fressbeute und sie töteten sie auch nicht, aber sie waren stolz, sie gefangen zu haben und mussten sie uns und den anderen Katzen zeigen.


Interessant ist, dass sich dies kleinen Wesen (hier Smaragdeidechsen) wie kleine Drachen verhalten, sich dem Feind entgegenstellen und ihn anzüngeln. Die Katzen haben sie nie getötet, aber die Eidechsen haben ihren Schwanz im Fluchtverhalten abgestoßen.



Interessant ist ebenfalls, dass uns jetzt auch noch Waldeidechsen in unseren Räumen besuchten.
Kröten, Frösche, Molche, Schlangen und mehr
Wie schon erwähnt, haben wir dem bestehenden alten Teich auch noch einen größeren hinzugefügt. Mit ihm nahmen auch die Wesen zu, die Wasser für ihren Lebensraum benötigen. Im Teich setzten wir Moderlieschen und Gründler ein. Die Moderlieschen kann ich nicht dokumentieren, aber man merkt sie, wenn man die Beine in den Teich hält. Sie knabbern daran. Und sie fressen die Stechmückenlarven. Die Gründler sahen wir nur in der Ausnahmesituation, dass ein Graureiher sich mal einen Vorrat herausgeholt hatte.
Viele weitere Lebewesen wanderten von selbst zu. Die folgenden Bilder zeigen Laich im Wasser und wir sehen viele kleine grüne Teichfrösche und einen Molch.
Schon etwas erschrocken waren wir dann aber über eine Schlange von über einem Meter und ganz schön dick, die uns im Pool besuchte. Das war eine weibliche Ringelnatter. Und die Bilder zeigen ein männliches Exemplar, wie es sich auf den Seerosen sonnt.









Vor vielen Jahren haben wir ein "Krokodil" geschenkt bekommen, das seitdem im Pool treibt. Es ist sehr hilfreich für Lebewesen, die sich aus dem Wasser retten wollen. Eines Tages konnte ich diese Aufnahmen machen: Da sitzt ein kleiner Frosch und neben ihm eine Grüne Stinkwanze, auf der aber auch noch eine .... sitzt.


Insekten
Libellen
Auch viele Insekten zieht es an den Teich. Insbesondere fallen die großen Libellen auf, wie etwa die 10 bis 15 Zentimeter große Mosaikjungfer, die wie eine Wasserschutzpolizei über dem Teich kreist. Daneben gibt es viele kleinere Libellen, von denen ich ohnehin nur die größten und mit den hervorstechenden Farben in blau und rot wahrgenommen habe. Ein paar wenige konnte ich fotografieren. Da bleibt noch viel Platz für welche, die ich noch nicht auf dem Bild festhalten konnte.






Schmetterlinge und was sonst noch fliegt
Es gibt weitere Wesen, die überall flattern, allerdings schlecht mit der Kamera festzuhalten sind. Ich zeige hier ein paar der bekannten Schmetterlinge. Im Laufe der Jahre kommen aber auch welche dazu, die für uns neu waren und sogar in unseren Gefilden selten sind.












